Foto (zufällig)

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Zermatt 2005

telemark weekend zermatt 2005

Am Freitagabend trafen auf dem Eggli Parkplatz alle Teilnehmer, mehr oder weniger pünktlich ein (gäll, Tinzi!). Nach einer 3,5 stündigen Fahrt durch die Schweiz, kamen wir in Täsch an. Im Schüttelbecher (Rättische Bahn) kippten wir den ersten Appenzeller aus dem Flachmann, spendiert von Tinzi. Dann, trotz längerem Suchen, fanden wir unser Hotel und bezogen unsere Zimmer.

Im Restaurant Pöstli assen wir Pizza. Es mundete. Nach dem Essen dislozierten wir in die Bar im Parterre. Schöne Frau mit blonden Haaren und Steve mit nur Haaren, spielten etliche fetzige Lieder. Steve rappte the Real Slim Shady und trotz seiner nicht nachvollziehbaren Handstellung (bitte nicht nachmachen), zupfte er noch die Saiten seiner Gitarre. Plötzliche Aufruhr und Unruhe in der Bar machten uns neugierig. Ozzy Osbourne arrived with two Zillertaler. Könu konnte es nicht lassen und liess sich mit ein paar schweren Brocken ein. Doch noch bevor eine handgreifliche Auseinandersetzung entstand, zog er sich weise zurück. Weitere Ereignisse machten den Abend amüsant, unterhaltungsreich und gemütlich. Ich weiss nicht wie giggerig Brändi war aber er hatte eine lange Auseinandersetzung mit einem schönen Zillertaler, der noch Bedürfnis auf Körperkontakt zeigte, jedoch auf eine eher rauhe weise. Wie jeder Abend, fand auch dieser ein Ende. Um 4 Uhr, natürlich am Morgen, fanden auch noch die zwei Lauener den Weg ins Hotel zurück. Im Hotel artete es dann aus. Ein unerbitterlicher Kampf um meine Zimmertür begann. Ich als armer junger Neuling musste, wie alle anderen vor mir, an das nette Willkomensritual glauben. Mit Ach und Krach konnte Hubi, mein Zimmergenosse, die Tür wieder zurückerbeuten. Trost für mich war, dass wohl die meisten anderen in der „Hütte“ auch aus dem Schlaf gerüttelt wurden.

Später am Morgen wieder auferstanden, durften wir den lang ersehnten Weg auf den Gletscher antreten. Wie bestellt, war das Wetter perfekt. Ja, Telemark fuhren wir. Und noch eine Kurve… Beim Fahren gaben sich einige Mühe, andere hatten Mühe… wie ich zum Beispiel. Schnell ging der Tag vorbei und einige bekamen auch schon die Strapazen in Form von Muskelkater zu spüren. Das Après-Telemarkski nahmen wir in der Furi- Bar.

Das Apperitiv wurde dann in einem Spelunken wurde dann vom Klub übernommen. Hier ist nun ein grosses MERCI angebracht!! Schliesslich beim z Nacht hatten Tinzi und Sandra Mühe das halbe Reh aufzuessen. Sie mussten noch Verstärkung vom Nachbartischen holen, wo sich Hubi natürlich sofort zur Stelle meldete.

Der Abend war noch lange nicht vorbei. Bald sassen wir wieder im altbekannten Pöstli, wo die Band des Vorabends wieder ihr Bestes gab. Dieser Abend wurde etwas sanfter angegangen und dauerte auch nicht mehr bis in die frühen Morgenstunden, da ja schon der Vorabend früher Morgen wurde. Ausserdem erwartete uns am Sonntag Prachtswetter auf dem Gletscher und die Energie lohnte sich dafür zu sparen. Den Sonntag genossen wir noch ausgiebig, bevor wir gegen Abend den Heimweg antraten.

Heil und voller Vorfreude auf den Winter hier im Saanenland, trafen wir wieder im Gstaad ein.

Ich freue mich jetzt schon aufs nächste Jahr aber dann in Saas Fee!!

Nils Grünig

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