Foto (zufällig)

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SM 2007

Swiss Telemark Games, Davos 

Nachdem die Mitglieder inkl. dem Noch-nicht-Mitglied und den Gastmitgliedern in den Orten Lauenen, Gstaad, Spiez, Bern, Düdingen und Biel von den jeweiligen Fahrern eingesammelt wurden, traf sich am Abend die 11-köpfige Delegation in Davos. Das vom Brandy organisierte Hotel Montana –insbesondere die Bar- entpuppte sich bald als Treffpunkt der Schweizer Telemark Szene. Der Heimweg war somit auch unter erschwerten Umständen gesichert.

Die Schnupftabakdose hatte auch an diesem Wochenende Hochkonjunktur (soweit dies der Laie beurteilen kann) und selbst die Mitglieder des Swiss Telemark Teams dehnten die „Geh-um-11-Uhr-ins-Bett“-Regel zu Gunsten der Hotel Montana Bar grosszügig aus. Einige witterten darin einen Rennvorteil und verabschiedeten sich zu einer vorbildlichen Zeit.

Auf dieses gemütliche Warm up folgte ein –dank formidabler Betten- tiefer Schlaf. Tätliche Ausschreitungen aufgrund von nächtlicher Ruhestörung (Schnarchen) berichte ich nur aus zweiter Hand.

Der Samstagmorgen lockte uns dann mit guten Wetterverhältnissen aus den Federn und nach dem Frühstück folgten dann auch die Plauschfahrer der vorausgeeilten Renntruppe auf die Pisten von Pischa.

Vor dem Start der Elite blieb noch etwas Zeit, um selbst ein paar Knicke zu vollziehen und die Pistenverhältnisse auszutesten.

Dann aber pünktlich zu Rennbeginn begaben sich die Motivatoren unserer Gruppe an den Pistenrand.

Der Sprung hatte es aufgrund der sichtbar harten Landung im Flachen in sich und die immense Skaterstrecke trieb die Laktat- Werte auf den letzten Metern in die Höhe. Die Sichtverhältnisse wurden leider zunehmend „blinder“ und der Sprung im zweiten Durchgang nicht besser.

Unsere Renntruppe zeigte vollen Einsatz, was gebrochene Skistöcke, spektakuläre Stürze und sonstige Atemstocker zur Folge hatte.

Die Zeitmessung und die Startnummernfolge wirkte etwas chaotisch und die „Winner-Party“ am Abend dauerte aufgrund der eher dürftigen Verpflegung nicht sehr lange an.

Wir durften dann auf ortskundige Ressourcen (Maya und Reto) zurückgreifen, um unseren Hunger dann doch noch in einer Pizzeria stillen zu können. Der Fremdwörterkurs Launendütsch-Deutsch erwies sich nebst dem alkoholisierten Wirt als sehr unterhaltsames Tischgespräch.

Zurück in der Montana Bar war die Müdigkeit aufgrund der Rennstrapazen bei allen Teilnehmenden spürbar, was zu einem doch eher seriösen Ausklang des Tages führte.

Ein spezieller Höhepunkt stellte dann noch der Telecross am Sonntag dar. Gespannt verfolgten wir die einzelnen Teilnehmenden unseres Teams, wie sie sich wacker durch den Parcours kämpften.

Nach ein paar abschliessenden Schwüngen auf den Davoser Pisten, fand sich die Gruppe im Bergrestaurant ein, wo Witze die Runde machten, die Heimreise geplant und die Greenhorn-Regel erläutert wurde.

Mit dem Ende der SM 2007 in Davos begann bereits die Vorfreude auf die SM 2008 in Meiringen.

Es grüsst das Greenhorn.

Carol

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