Foto (zufällig)

sm2010_mat_12

SM 2000

telemark sm 2000 engelberg

Freitag, 24. März 2000, um 6.30 Uhr begann das grosse Abenteuer! Mit dem Auto fuhren wir – die einen nüchtern die andern eher weniger – nach Engelberg an die Telemark-Schweizermeisterschaften. Nach 3 Stunden erreichten wir unser Ziel und kurz darauf standen wir auf der Piste und lachten uns bereits zum „Chrüpel“ … die lieben Japaner!

Nach kurzer Erholung fuhren wir zur Buckelpiste! Stürze, aber auch gekonnte Akrobatik konnten am Laufmeter genossen werden. Darauf verstärkten wir uns in der „Stärnlibar“, wo Bruno seine Körpergeräusche nicht unter Kontrolle behalten konnte, so dass den Deutschen bald einmal der Hunger verging und sie die Bar verliessen.

Am GägehangIn einer weiteren Beiz trafen wir die anderen Fahrerinnen und Fahrer aus dem Saanenland. Dann kam der Nebel und wir machten uns auf den Nachhauseweg, wo wir sogar den Dressfahrern um die Löffel sausten.

Roger machte noch einen kurzen Abstecher in ein Fangnetz, was aber dann eher zu einem Verfangnetz führte.

Nach der Talfahrt machten wir einen weiteren Stop in einer Bar, wo mehr Bier getrunken wurde, als man eigentlich wollte. Grund: Happy Hour!

Dann begaben wir uns zum Hotel, wo wir mit einem guten Essen verwöhnt wurden. Doch vor dem Essen nahmen wir noch einen Schnupf, mit einem dazugehörigen Spruch:

Sondre Unser
Oh Sondre, der du bist im Norden
Geheiligt werde deine Technik
Dein Schwung komme,
dein Knick gelinge
wie auf der Piste so auch im Powder.
Unser täglich Telemark gib uns heute
Und vergib uns unsere Penalties
Wie auch wir vergeben den Torrichtern.
Führe uns nicht in alpine Versuchung
Und erlöse uns von den Fersenautomaten.
Denn dein ist der Ausfallschritt
Und die Kraft und die Eleganz
Jetzt und alle Zeit, bis in Ewigkeit.
Priis!!

Dann kam die lange Nacht. Die Bar war voll und die Telemärkler mit der Zeit auch. Namen oder sonstige Ereignisse möchten wir nicht veröffentlichen.

Am Samstag um 8.00 gab es das Frühstück, wobei nicht alle den gewohnten Appetit hatten. Um 9.30 begann das Rennen. Runter kamen alle von uns Saanenländer, wie ist die andere Frage.! Nach der Rangverkündigung genossen wir die letzte Talfahrt, wobei Bruno Brand, unser grösster Anfänger, einige Bremsschwierigkeiten hatte. Seine Technik war: sich den Frauen anzuwerfen…

Auch Conroy konnte diese Technik mit Erfolg anwenden. Doch plötzlich waren keine Frauen mehr zu sehen…

HeimwägAls wir dann endlich im Tal ankamen, war der Bus schon abgefahren. Also machten wir uns zu Fuss auf den Weg, wobei wir bald bemerkten, dass das Trottoir zu schmal war. Also bildeten wir eine „korrekte“ Kolonne auf der Strassenmitte und landeten schlussendlich direkt in der Bar. Ablauf, siehe Freitag…

Am Sonntag herrschte schlechtes Wetter und wir suchten uns eine Alternative. Kurz darauf standen wir in der Eishalle und übten uns im Curling. Auch dort wurde viel gelacht und andere blieben sprachlos…

Am Abend zog jeder mit vielen Erlebnissen reicher wieder dorthin, wo er her kam, zurück ins schöne Saanenland.

Es lebe die SM 2001!

Christoph Brand & Markus Reichenbach

Featuring Recent Posts Wordpress Widget development by YD