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Saas-Fee 2010

TELE-WEEKEND SAAS-FEE 16./17. Oktober 2010

Eine der wirklich erfreulichen Emails ist die alljährliche Erinnerung im September, dass der Telemark-Winter Mitte Oktober beginnt. Da nach einiger Zeit wohl noch keine einzige Anmeldung eingegangen ist, liess sich der Vorstand etwas einfallen und köderte die Unentschlossenen mit einem Gratis-Nachtessen zu Lasten der Vereinskasse! Nun hagelte es natürlich Anmeldungen und wir waren schlussendlich 15 Teilnehmer.
Unsere mittlerweile auch schon etwas in die Jahre gekommenen „Louwener-Youngsters“ reisten schon am Donnerstag an, da sie sich zuerst akklimatisieren mussten. Taktisch war dies nicht ungeschickt, da am Freitag die Sonne sich den ganzen Tag blicken liess. Dass war ihr dann wohl schon zuviel des Guten und sie entschied sich, am Samstag nur noch kurz und am Sonntag gar nicht in Saas Fee zu sein.

Die Oberländer und Furthaarigen trafen sich am Freitag nach der Anreise wie üblich in der Tenne, wo die Zimmer bezogen wurden. Das war relativ einfach und klar geregelt, da nur Verheiratete für den Bezug von GrandsLits-Zimmern in Frage kamen (gemäss „Vorschrift“ der Hotel-Direktion). Nach einem Apéro begaben wir uns zu Tische und da war nun die anfängliche Zurückhaltung und Bescheidenheit spätestens bei der Bestellung des offerierten Nachtessens verflogen. Die enstprechenden Rinder und Pferde wurden unverzüglich bereitgestellt und serviert. Zum Dessert genehmigten wir uns unter anderem eine Flasche Appenzeller und da war gar nicht so viel drin, wie man etwa denken könnte. Im Poison liessen wir den lustigen Abend mit einem bis mehreren Schlummertrunks ausklingen.

Beim Frühstück war die Motivation nicht so gross, da es wohl jeder schaffte schon mal hinauszuschauen und den bedeckten Himmel erkennen konnte. Wir begaben uns aber trotzdem zur Talstation. Die Anforderung an Gruppengrössen für Rabatte steigt von Jahr zu Jahr und liegt mittlerweile bei 20 Personen, und auch dies nur unter Voranmeldung. So wurden bereits für Sonntag Szenarien erarbeitet um trotz einiger Abreisender, vermeintlicher VIP’s mit Spezialkonditionen in Genuss von Gruppenrabatt zu kommen. Der Auftrag war schnell klar: Am Abend 9 Personen aufgabeln, aber nur zum Zweck eine Tageskarte zu lösen! Auf dem Mittel Allalin oben angekommen war doch ein Durchdringen der Sonne erkennbar und plötzlich konnte es nicht schnell genug gehen auf der Piste zu sein. Nach etwa zwei Stunden Einfahren bei super Schnee und kurzen Sonnenscheinabschnitten aus den Wolkenlöchern war Kaffeepause angesagt. Danach zog Nebel auf und einige wollten schon wieder ins Tal hinunter, aber schlussendlich befand sich doch jeder wieder auf der Skipiste und sollte es bei den sehr guten Bedingungen nicht bereuen. Die Motivation war sicher auch der eher schlechte Wetterbericht für Sonntag und die wirklich fast leeren Pisten.

Nach der Rückkehr im Tal und gemeinsamem Mittagessen wurde der Nachmittag individuell mit Shoppen (=Einkaufen, nur teurer) oder Fernseh-Schlafen verbracht. Wie labil wir doch sind wurde uns vor dem Nachtessen aufgezeigt. Da eine grössere Gruppe zum Skitest ebenfalls in unserem Haus untergebracht war, hatten wir den Zeitpunkt des Nachtessens eigentlich reserviert. Schon bereit vom Apéro zu den Tischen zu verschieben wurde uns noch eine weitere Runde Apéro offeriert, und wir verpassten schlussendlich den idealen Zeitpunkt des Nachtessens. Dieses zog sich dann ziemlich in die Länge. Zum Dessert hin erschien noch eine Gruppe eher jüngerer Snöbers und das war die Chance unseren Gruppenrabatt anzupeilen. Das Interesse erwies sich jedoch als sehr gering ,worauf wir uns auf das Depéro (=Gegenteil von Apéro) vor der Tenne konzentrierten. Dort draussen war es dann schon eher kalt und das Freibier erwärmte uns auch nicht wirklich. Darauf verteilten wir uns zufällig eher individuell auf die verschiedenen Lokale womit jeder selbstständig ohne Gruppendruck seine Rückkehr ins Hotel bestimmen konnte! Unser Präsi musste sich als Gesamtverantwortlicher (das ist nun eben so) zudem noch ein allfälliges Schlechtwetterprogramm bis am Morgen überlegen.

Nach Konsultation der TV-Panoramabilder ohne Sonnenschein auf dem Mittel Allalin und Schneefall im Dorf wurde per SMS-Kettenliste das Frühstück auf 9 Uhr verschoben. Nach einem ausgiebigen Frühstücks-Buffet, Packen und Zimmer räumen bestand unser Schlechtwetterprogramm vor allem aus der frühen Heimreise.

Es war wie so oft ein cooles Week-End mit viel Gemütlichkeit und den ersten Telemark-Kurven an nur einem Tag ohne grossen Muskelkater.

Teilnehmer: Rolf, Karin, Salomé, Tschööggi, Küsi, Heinz, Erika 1 u 2, Kurt, Carol, Mike, Nick, Brandy, Solveig u Brichtschriber Tom.

Saanenmöser, 16.11.2010 / Tom Kernen

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