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Saas Fee 2004

telemark weekend saas fee 2004

Endlich war es wieder soweit, man konnte sich auf ein vergnügliches Wochenende mit insgesamt 19 alten und uralten Telemark Freaks freuen. Doch halt, ein Name taucht das erste mal auf der Liste auf; und somit war auch bereits ein Autor für den Bericht gefunden.

Während der Anreise konnten wir die wilden Walliser bei strömendem Regen auf den Sportplätzen beobachten, wie sie verbissen um jeden Ball und jedes Tripling kämpften.

Der Kenner setzt sich bei solchem Wetter in die Tenne und geniesst ein Fondue. Nach dem die knurrenden Magen mit der gelben Käsesuppe vollgestopft waren, wurde traditionell die Leber im Ausgang traktiert. Nach verschiedenen Taktiken wurden die Organe an das bevorstehende Weekend gewöhnt. Wie es sich für unseren Club gehört, gaben wir nicht auf bis uns die breitschultrigen, grimmigen Rausschmeisser oder die lächelnde Barmaid freundlich auf die Schulter klopften und auf die Uhr zeigten.

Ein paar Übermütige glaubten, ihre Leber könnte nach einer Portion Spaghetti noch mehr schlucken…und das konnte sie. Kurz bevor sich die ersten am Samstag aus den Federn bemühten, um die Wettersituation zu begutachten, wurden die freien Plätze neben ihnen gerade erst besetzt. (Anmerkung vom Autor: möchte an dieser Stelle den Vorstand auf das Sparpotential aufmerksam machen; brauchen wirklich alle ein Bett?)

Beim Morgenessen, traf man dann die alten und uralten Gesichter. Das Wetter schien gut, alle freuten sich auf einen Pulver Tag. Alle? Natürlich nicht, das wäre ja auch das erste mal in der Vereinsgeschichte, dass nicht schon am ersten Tag ein paar halb auf der Strecke bleiben.

Auf dem Gletscher erwartete uns der ersehnte Pulverschnee, und so versuchten wir sofort, an die Form vom letzten Jahr anzuknüpfen. Doch manch einer war um die Mittagspause froh, damit die Beine wieder mal richtig durchgestreckt werden konnten! Den Weg zurück ins Tal wurde früher oder später auf verschiedene Weise angegangen, mit oder ohne Muskelbrennen, mit oder ohne Zwischenstopp, mit oder ohne Zwätschgenlutz.

Vor dem Nachtessen frönte man sich dem Aperölen, Shoppen und Ausruhen. Alles unter einen Hut zu bringen gelang jedoch nur unseren 2 Youngstern; sie sassen bis weit nach dem Nachtessen beim Apéros, shoppten Panache wie blöd und ruhten sich auf den Barhockern aus. Die Blase richtig durchgespült, marschierten sie zu später Stunde noch mit geschulterten Latten durchs Dorf Richtung Tenne.

Das Nachtleben wurde mit weniger Euphorie als am Freitag in Angriff genommen, aber Gerüchten zu Folge müsste Kuba nun doch endlich befreit sein! Vor der Nachtruhe wurden in der Unterkunft noch Kräfte freigesetzt, welche das Gebälk krachen liessen. Mit 2 Paar geschulten Schreiner Händen wurde der Schaden in Grenzen gehalten, und so steht das Hotel Tenne immer noch.

Am Sonntag wurden dann die letzten Kräfte noch in elegante Telemarkschwünge umgesetzt, bis sie wider erwarten doch nachliessen. Wieder unten im Tal wurden noch die Zimmer geräumt und Saas Fee wieder sich selbst überlassen.Das war dann auch schon das Ende von diesem gelungenen und gemütlichen Telemark Weekend. Über nächtliche Ruhestörungen, erfolgreiches Anbaggern, usw. bestehen nur Gerüchte, und deshalb wird hier auch nicht näher darauf eingegangen.

Unser besonderer Dank gilt den Organisatoren, welche es im 2 Jahres Rhythmus immer wieder schaffen, uns ins Hotel Tenne einzuschmuggeln, wo wir eine Unterkunft mit feinem Essen zu super Preisen vorfinden. Es lebe das Telemark Weekend 2005 in Zermatt!

Tele-Ho

Andrea & Co

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