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Saas Fee 2002

Telemarkweekend 4.-6. Oktober 2002 Saas Fee

Angefangen hat diese Weekend schon früh, unser Präsident samt zukünftige Ehefrau wollte sich eigentlich an diesem Tag heimlich das Jawort auf dem Zivilstandsamt geben. Irgendwie sickerte aber dieses Geheimnis nach aussen und so wurden Süsla und Roger von einer stattlichen Anzahl Telemarkern in Saanen empfangen.

Richtig los gings dann aber um 17.00 Uhr auf dem Wispileparkplatz. Die Überfahrt gestaltete sich als normal, wurde doch auch dieses Jahr niemand vergessen 😉  Unsere bestens bekannte Tenne Wirtin begrüsste uns wie immer sehr freundlich, sich schon bewusst, dass es sicher wieder ein lebendiges Wochenende geben wird. Da einige Mitglieder schon früh angereist waren (Apéro) gestaltetet sich das Abendessen als sehr unterhaltsam. Wie gut der Zusammenhalt in unserem Klub ist zeigt zum Beispiel die Fürsorge für die Vorstandsmitglieder. Brandy bekam als Sicherheitsausrüstung eine Karte mit Heimadresse und allen Informationen zur Versorgung von angetrunkenen Personen um den Hals gehängt.

Schon bald hatten sich die meisten Teilnehmer im berüchtigten Bermudadreieck Popcorn, Go-Inn und Alpenpup angesiedelt, jeder nach seinen Wünschen und Bedürfnissen. Der harte Kern traf sich gegen die Morgenstunden im Go-Inn, mit (Heimweh i dä Bärge) ging dieser Abend/Morgen mit viel Gin und Long Island Ice Tea zu Ende.

Der weiche Kern (siehe oben) traf sich schon um sieben Uhr zum Frühstück, (der harte um 08.00) um pünktlich zur Bahn zu kommen. Oben erwartete uns das perfekte Wetter und noch bessere Verhältnisse. Jeder konnte sich nach Lust und Laune austoben, jeder nach seinen Fähigkeiten und seinem körperlichen Zustand. Einige (der weiche Kern) musste dann nach dem Mittagessen Forfait geben, und genoss die Sonne von der Terrasse aus. Nach jedem harten Tag sollte man sich ausruhen, die Siesta am Vorabend tat vor allem dem harten Kern gut.

Das Nachtessen genossen wir im Restaurant „La Ferme“, geschlossen war es nicht, das Essen super, nur mussten einige eher lange auf das Essen warten. Einige konnten schon Dessert auswählen, während andere noch am Salat rum kauten. Im berüchtigten Dreieck traf man diesen Abend weniger bekannte Gesichter an. Der harte Kern hielt es wieder bis weit nach Mitternacht in dieser gefährlichen Zone aus, andere verschwanden schon vorher auf unerklärliche Weise…..

Am Sonntagmorgen war dann das Wetter leider sehr wechselhaft. Sonnenschein, starker Wind und leichte Regenschauer wechselten in rascher Weise. Diese Umstände liessen leider einen Betrieb der Bahn nicht zu. Während dem langsam länger dauerndem Zmorgekaffee wurde die Eröffnung der Bahn immer wieder nach hinten verschoben.

Als Alternative hatte sich am Vortag eine Alternative ergeben. Ich traf auf der Strasse Rolf Trachsel, ein aus der „Üserschwiiz“ eingewanderter Saanenländer Bergführer. Wir besprachen eine mögliche Begehung der neueingerichteten Schlucht nach Saas Grund. Die einheimischen Bergführer hatten mit viel Aufwand eine attraktive, trockene für jedermann unter professioneller Führung durchführbare Attraktion geschaffen. Nach einiger Überzeugungsarbeit meinerseits fanden 14 Freeheeler den Mut zum Risiko. 😉

Gesichert mit einem Klettergurt, ausgerüstet mit Helm, Rollen und Seilen gings in die Schlucht. Es gab für jeden etwas zum Überwinden auf den verschiedenen Tyroliennes, Hängebrücken, Pendelsprüngen und Quergängen. Einige mehr, einige weniger. Das diese Truppe diese Herausforderung nicht im normalen Rahmen absolvieren kann, war mir schon vorher klar. Es gab zum Beispiel Teilnehmer die man 2 Meter unterhalb der Hängebrücke, freihängend zappelnd wie ein Käfer bergen musste …. Der Abschluss war dann eine wirkliche Herausforderung für alle. Jeder war froh als er nach der 60 Meter langen und 50 Meter hohen Hängebrücke wieder festen Boden unter den Füssen hatte. Nach ein paar herzhaften Zügen aus unseren Telemakflachmännern hörten auch die letzten Knie auf zu zittern. Alle hatten einen Riesenspass, als Belohnung gönnten wir uns eine feine Käseschnitte im Restaurant am Schluchtausgang.

Schon wieder Nachmittag, ja unser Telemarkweekend war schon wieder vorbei.

See you next year!

Ich denke für alle waren diese drei Tage wieder sehr interessant und lustig. Ich möchte an dieser Stelle Brandy für seine perfekte Organisation und Geduld mit uns danken.

10. Oktober 2002

Kurt Egger

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